Das erste nanotechnologische Werk – eine Fabrik für die Herstellung von monolithischen Hartmetallwerkzeugen mit einem mehrschichtigen Nanoüberzug – hat in Rybinsk, rund 80 km nördlich von Yaroslavl, mit der Produktion begonnen. An der offiziellen Werksübergabe haben der Vize-Ministerpräsident der Russischen Föderation Sergej Iwanow, der Leiter der Investorengruppe „Rosnano“, Anatolij Tschubajs sowie Direktoren der russischen Großbanken teilgenommen.
Auch Wladimir Wladimirowitsch Putin, amtierender russischer Ministerpräsident, besuchte dieses Vorzeigeprojekt und ließ sich die Highlights der JUNKER Technologie im Detail erklären.
Das
neue 6.000 m² große Werk befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Firma
„Saturn.“ Die dort hergestellten HM-Bohr- und Fräswerkzeuge sind in Russland
qualitativ und technologisch einzigartig und werden beispielsweise in der Luft-
und Raumfahrtindustrie verwendet. Laut
dem Unternehmen soll die Produktion in den nächsten Jahren vervierfacht werden.
Mit der Forderung nach höchster Präzision entschied sich das Management des russischen Unternehmens für eine Hochgeschwindigkeits-Schleifmaschine der Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH. Ausschlaggebend für die Wahl war neben der überragenden Technologie auch die Gesamtkompetenz von JUNKER im Werkzeugbereich.
Die sich dort im Einsatz befindliche QUICKPOINT 3000 Blank schleift Werkzeug-Rohlinge von der HM-Rohstange in einer Einspannung.
JUNKER konnte sich gegen den harten Wettbewerb im europäischen Maschinenbau durchsetzen.
„Dies ist ein wichtiges Schlüsselprojekt für unser Unternehmen“, war von Seiten des Managements zu erfahren. Das ganze Projekt stehe unter Beobachtung der russischen Regierung - bei positiver Entwicklung sind massive Erweiterungen geplant.
„Diese bedeutende Referenz wird für uns in der Automobil-, Zuliefer- und Werkzeugindustrie weitere Türen öffnen“, erwartet JUNKER.
Die Technologie von nanostrukturierten Überzügen bei Werkzeugen wurde vom Kurtschatowskij Institut erarbeitet. Der stellvertretende Direktor des Institutes, Jaroslaw Strombach, sprach von einem einzigartigen Erzeugnis.
Dieses Projekt wurde Ende 2007 und Anfang 2008 auf Initiative von „Saturn“ gestartet. Schon im September 2008 hatte sich der Aufsichtsrat von „Rosnano“ dafür entschieden, 499,8 Millionen Rubeln in dieses Projekt zu investieren. So gehören „Rosnano“ 49,98% der Aktien und der Firma „Saturn“ gehören 25,01%. Die „Gasprombank,“ welche als Finanzinvestor aufgetreten ist, erhielt 25,01% der Aktien.
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