Die Kurbelwelle ist das Herzstück jeden Motors. Dabei setzt die Kurbelwelle die oszillierende lineare Bewegung der Kolben mit Hilfe sogenannter Pleuelstangen in Drehbewegungen um, die letztendlich den Motor und somit z.B. das Kraftfahrzeug antreibt.
Die Kurbelwelle findet ihren Einsatz überall dort, wo Energie und Kraft in Drehbewegungen umgewandelt werden. Das Einsatzgebiet ist somit sehr vielfältig und reicht von der Motorkettensäge über das Automobil bis hin zu Dieselgeneratoren in Schiffsmotoren. Typische Anwendungsgebiete sind z.B.:
Eine Kurbelwelle besteht aus folgenden Komponenten:
Es gibt geschmiedete und gegossene Kurbelwellen. Geschmiedete Kurbellwellen werden in einem aufwendigen Schmiedeverfahren hergestellt und die gegossenen Kurbelwellen werden aus flüssigem Metall in einer Form gegossen. Die Kurbelwellen unterscheidet man auch hinsichtlich ihrer Zylinder-Anzahl. Angefangen bei 1-Zylinder-Kurbelwellen gibt es Kurbelwellen mit bis zu zwölf, teilweise auch 14 oder 18 Zylindern. Dabei gibt es Kurbelwellen von wenigen Zentimetern Länge für Kleinmotoren bis hin zu 15 oder auch 16 Metern große Kurbelwellen, die hauptsächlich in Dieselmotoren im Schiffsbau verwendet werden.
JUNKER bietet mit dem Pendelhubschleifverfahren ein vielseitiges Maschinenkonzept für das Schleifen von Kurbelwellen jeder Art. Die JUCRANK Maschinen, in denen das Pendelhubschleifverfahren eingesetzt wird, schleifen Hauptlager (zylindrisch, konkav, ballig), Hublager /zylindrisch, konkav, ballig) und Passlager in einer oder mehreren Einspannungen. Auch das Schleifen von gehärteten Radien ist möglich. Durch den Einsatz von schmalen, geraden Scheiben können Haupt- und Hublager mit unterschiedlicher Breite mit gleicher Scheibe geschliffen werden. Ein Schwenken der Schleifscheiben ist möglich, somit kann jedes Lager einzeln in der Zylinderform korrigiert werden.
Vorteile des JUNKER Schleifverfahrens: